CORVETTE C2 1963 - 1968
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1963
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Die zweite Generation im so genannten „Sting-Ray“-Design geht an den Start, erstmals ist auch ein Coupé erhältlich. Klimaanlage und Ledersitze sind neue Wunschausstattungen, hinten kommt eine Einzelradaufhängung zum Einsatz.
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1965
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Scheibenbremsen rundum gehören zur Ausrüstung ab Werk.
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Vom Raubfisch inspiriert und mit Einzelradaufhängung – die zweite Generation (C2)
Der Legende nach kam GM-Chefdesigner Bill Mitchell beim Hochsee-Fischen die Idee, die Körperform eines Hais auf das Design eines Autos zu übertragen. Das Konzeptauto Shark – später Mako Shark I genannt – ähnelt dem Raubfisch mit seinem maulähnlichen Grill, den kiemenartigen seitlichen Einlässen und dem Farbverlauf von Blau/Grau an der Oberseite nach Silber/Weiß. Dieses erstmals 1961 auf der Rennstrecke Road America in Elkhart Lake/Wisconsin präsentierte Showcar nahm zusammen mit dem modifizierten Rennauto Corvette Stingray Racer (1959) viele stilistische Merkmale der zweiten Corvette-Generation vorweg.
Die ausgeprägte Keilform von Front- und Heckpartie ist charakteristisch für diese so genannten „Sting-Ray“-Modelle (Stachelrochen). Klappscheinwerfer und der markante seitliche Karosserieknick auf Höhe der Radhäuser betonen die flache Kontur zusätzlich. Obgleich der Radstand im Vergleich zur ersten Generation um zehn Zentimeter auf 2,49 Meter schrumpfte, wirkt das C2-Modell langgestreckter als sein Vorgänger.
Zum ersten Mal ist neben der offenen Version auch ein geschlossenes Coupé erhältlich, wie eine Kuppel spannt sich das Heck bogenförmig nach unten. Besonders begehrt ist heute die „Split-Window“-Corvette mit geteilter Heckscheibe. Lediglich die rund 10.600 Fahrzeuge des 63er Jahrgangs besitzen dieses extravagante Karosseriedetail. Bereits im Jahr darauf wird der Metallsteg zwischen beiden Scheibenhälften zugunsten besserer Sicht und einfacherer Fertigung aufgegeben.
Mit der hinteren Einzelradaufhängung an quer liegenden Blattfedern verbirgt sich die größte technische Innovation unter der Bodengruppe. „Die unabhängige Hinterradaufhängung war zusammen mit dem am Rahmen montierten Differenzialgetriebe die grundlegende Voraussetzung, um die exzellenten Fahreigenschaften und das ausgezeichnete Handling zu realisieren“, schreibt der 1955 zum Corvette-Chefingenieur beförderte Zora Arkus-Duntov im Januar des Jahres 1963 an die Vereinigung der Automobilingenieure (SAE).
Die zweite technische Neuerung ist hingegen von außen sichtbar: Hat der C2-Fahrer sich für ein ab 1965 lieferbares Big-Block-Aggregat entschieden, verrät dies die auffällige Hutze auf der Motorhaube dem kundigen Betrachter. Zunächst beträgt der Hubraum des potenten Achtzylinders 6,5 Liter, ab 1966 sind es 7,0 Liter. Satte 554 Nm stemmt dieses Aggregat bei 4.000 min-1 auf die Kurbelwelle – das ist die sprichwörtliche Kraft aus der Tiefe des Hubraums. Von 0 auf 96 km/h beschleunigt das 425-PS-Modell innerhalb von nur 4,8 Sekunden.
Damit bei diesen hervorragenden Sprintqualitäten der Sportwagen auch adäquat verzögert werden kann, sind alle Corvette ab 1965 mit effizienten Scheibenbremsen samt Fünfkolben-Sätteln an Vorder- wie Hinterachse ausgerüstet. 1967 debütiert die Zweikreis-Bremsanlage und verspricht mehr Sicherheit bei Ausfall eines Systems. Zwei Beispiele von vielen, die belegen, wie das dynamische Topmodell den Vorreiter für die anderen Chevrolet-Baureihen spielt, bei denen solche Details sukzessive ebenfalls Einzug in die Serienausstattung halten.
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Steckbrief Corvette C2
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Produktionszeit
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September 1962 – Juli 1967
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Stückzahl
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117.964 (darunter 45.546 Coupés)
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Werk
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St. Louis/Missouri
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Länge/Breite/Höhe (m)
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4,45/1,77/1,26 (63er Coupé)
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Radstand (m)
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2,49
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Motoren
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Small-Block-V8 mit 5,3 Litern Hubraum und bis zu 375 PS, Big-Block-V8 mit 6,5 und 7,0 Litern Hubraum und maximal 450 PS
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Technische Neuerungen
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Einzelradaufhängung hinten (1962), Klappscheinwerfer (1962), Scheibenbremsen rundum (1965), Zweikreis-Bremsanlage (1967)
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